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interkulturelles Fortbildungsangebot „Lernen von Geflüchteten“

Sehr geehrte Damen und Herren,

für unser interkulturelles Fortbildungsangebot „Lernen von Geflüchteten„, das wahrscheinlich am 18.-22.10 als Präsenzveranstaltung durchgeführt werden wird (wenn die Umstände es zulassen, ansonsten als Online-Veranstaltung) nehmen wir ab heute wieder Nominierungen geeigneterGeflüchteter mit abgeschlossenem geisteswissenschaftlichen Studium (oder vergleichbarer Qualifikation) entgegen. Wie in den Vorjahren werden Studierende des Vertiefungsbereichs „Zuwanderung & Integration“ zusammen mitGeflüchteten unterschiedlicher Herkunftsländer eine Woche im Schwarzwald intensiv über „Sitten, Normen, Werte, Verwaltung & Kultur“ diskutieren und praktisches interkulturelles Teambuilding erleben.

Voraussetzungen sind eine fortgeschrittene Sprachkompetenz (Deutsch mindestens B1) und die Bereitschaft/Fähigkeit, einen bebilderten Kurzvortrag über die eigene Heimat-Kultur vorzubereiten und zu präsentieren.

Die internationalen Teilnehmenden erhalten freie Unterkunft, Verpflegung & Anreise; für den vorbereiteten Impuls-Beitrag wird ein kleinen Honorar gezahlt. Zudem erhalten sie ein HVF-Zertifikat.

Wenn Ihnen aus Erst- & Folgeunterkünften oder der Integrationsarbeit geeignete „Highpotentials“ (die sich konstruktiv-kritisch zu Fragen der eigenen und der deutschen Kultur artikulieren können; wir ermuntern insbesondere auch immer Frauen zur Teilnahme!) bekannt sind, bitten wir Sie, mit uns in Kontakt zu treten (Name, Herkunftsland, Gender, Sprachniveau, berufl. Hintergrund, Kontaktmöglichkeit).

Nach einer Auswahl der Teilnehmenden  übermitteln wir diesen dann noch spezifische Informationen; im Oktober werden dann zudem Studierende der HVF persönlichen Kontakt mit den Geflüchtetenaufnehmen.

Vielen Dank für Ihre Mithilfe

Mit freundlichen Grüßen

Prof. Dr. Christian Majer & Prof. Dr. Alexander Loch

Moria-Ausstellung in Herrenberg am 3.-4.7.2021

Hallo zusammen,

am 3./4. Juli 2021 präsentieren wir in Kooperation mit der evangelischen Erwachsenenbildung, dem Bündnis Herrenberg bleibt bunt, dem Verein Flüchtlinge und dem Jugendhaus Herrenberg Bilder der Fotografin und Aktivistin ALEA HORST in der Spitalkirche.

Mit ihren fotografischen Dokumenten gibt sie den Menschen im Elendslager „MORIA“ eine Stimme und zeigt, dass die Asylsuchenden trotz widrigster Umstände ihre Würde behalten haben.

Ergänzt werden die Bilder durch Textdokumente.

Auch Bewohner*innen des Lagers „Kara Tepe“, auch „Moria 2″genannt, kommen in einer kurzen Videodokumentation der SEEBRÜCKE zu Wort.
Sie berichten von den katastrophalen Zuständen im Camp.

Hier sind Links zu Informationen zur Ausstellung und das Ausstellungsplakat.


Herzliche Grüße

Brigid Hirneise von der Seebrücke Kreis Böblingen

Unsere Integrationsmanager

Bettina Reyes Tinoco

für Entringen und Breitenholz
Telefonnummer: 07071 207-6191
Mobiltelefon: 0151 11174065 (auch mit Signal-Messenger)
B.ReyesTinoco(@)kreis-tuebingen.de
Sprechzeiten nach Vereinbarung
Rollengasse 10, Entringen

Steffen Müller

für Altingen, Pfäffingen, Poltringen und Reusten
Telefonnummer: 07071 207-6114
Mobiltelefon: 0151 1117 4737 (auch mit Signal-Messenger)
S.Mueller2(@)kreis-tuebingen.de
Sprechzeiten nach Vereinbarung
Schwedenstr. 21, Altingen
Rollengasse 10, Entringen

Schulbetrieb nach den Osterferien

An den öffentlichen Schulen ebenso wie an den Schulen in freier Trägerschaft werden in der Woche ab dem 12. April weder Präsenzunterricht noch andere schulische Veranstaltungen stattfinden. Erfasst von dieser Regelung sind auch die Grundschulförderklassen und die Betreuungsangebote der verlässlichen Grundschule, der flexiblen Nachmittagsbetreuung, Horte sowie Horte an der Schule.

In dieser Zeit wird, wie schon in den letzten Phasen des Fernlernunterrichts, eine Notbetreuung angeboten. Dies gilt für die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 1 bis 7, deren Eltern zwingend auf eine Betreuung angewiesen sind. Bitte melden Sie ihr Kind, falls nötig, bis Donnerstagabend (8. 4.2021) über die E-Mail-Adresse poststelle@04144782.schule.bwl.de an. Geben Sie bitte in der E-Mail den Namen des Kindes, die Klasse und die Tage, an denen Notbetreuung benötigt wird, an. Am Freitag wird die Schule eine Anmeldebestätigung mit weiteren Informationen verschicken.

Für die Klassenstufen 1-4 werden Materialpakete zusammengestellt und für die Klassen 5-9 wird Online-Unterricht über Moodle stattfinden. Auch hierzu erhalten Sie genauere Informationen am Freitag per Mail.

Die beiden Abschlussklassen dürfen am Montag, 12. April 2021, wie vor den Ferien, in die Schule kommen.

Kindern lernen helfen in Corona-Zeiten

Die Pandemie-bedingten Schulschließungen treffen Kinder mit Flucht- und Migrationshintergrund besonders hart. Bei neu Eingewanderten können die Eltern beim Lernen und Homeschooling kaum Unterstützung leisten, und gerade jüngeren Kindern fehlt das schulische Umfeld nicht nur im Hinblick auf den Lernstoff. Diese Kinder profitieren nachweislich von Lernpatenschaften. Um sicherzustellen, dass die Begleitung auch in Zeiten der Kontaktbeschränkung verlässlich stattfinden kann, vermitteln wir digitale Lernbegleitung.
Wollen Sie gerne mehr darüber erfahren, wie digitale Lernbegleitung funktionieren kann?
Wollen Sie gerne im Rahmen einer Online-Patenschaft auf Zeit ein Kind bei den Schul- und Hausaufgaben unterstützen?
Dann sind Sie herzlich eingeladen zu unserem

Crashkurs „Einführung in die digitale Lernbegleitung“
am 30.03.2021 von 19:00 – 20:30 Uhr

Bei Interesse oder Rückfragen melden Sie sich gerne bei:
Claudia Lüdtke Caritasdienste in der Flüchtlingsarbeit (CaDiFa) Caritaszentrum Tübingen Tel. 07071-796214
luedtke.c@caritas-schwarzwald-gaeu.de
Kindern lernen helfen – helfen Sie mit!

Schwere Vorwürfe gegen Griechenland

Die griechische Küstenwache soll Flüchtlinge gefesselt und ins Meer geworfen haben. Mehr dazu hier.

Dazu passt auch die Meldung, dass die griechische Staatsanwaltschaft eine hochschwangere Geflüchtete wegen Brandstiftung belangen will. Das Makabre daran: die Frau hatte sich aus Verzweiflung selbst angezündet.

Dazu sei mal wieder auf die Aktion „Sicherer Hafen in BW“ verwiesen, die die Aufnahme aus unerträglichen Lagern im Süden Europas möglich machen möchte.